Weitere Aufführungen: Prüwer, Breslau, Nov.1923, März1925; Weimar, Feb.1924, März 1924
Aachen, Feb.1924
Chemnitz, Feb.1924
Kassel, Mai 1924
Gál, Breslau, Feb. 1925
Saarbrücken, Apr. 1925
Zweig, Berlin, Aug.1925
Steinberg, Königsberg, Dez.1925; Prag Jan.1926
Schwarz, Karlsruhe, Apr. 1928, Juni 1928, Aug. 1928
Kaiser, Wiener Rundfunk, März 1929
Mainz, Nov. 1932, Dez. 1932
Letzte vollständige Aufführung mit Orchester vor dem Krieg: Mainz, März1933
Nach dem Krieg
Theater Heidelberg, März 7. 2020, Leitung: Dietger Holm
Theater Heidelberg Oktober 22. - Dezember 10. 2023, Leitung: Dietger Holm
Klavierfassung: Deutsche Oper, Berlin, Nov. 1990
Gekürzte Klavierfassung: Festsaal der Sophiensäle Berlin, Feb.2011
Auszüge mit Klavier, Berlin, Feb. 2011
Gekürzte Fassung für Kinder: Köln, Juni 2003
Vollständige Fassung mit Klavier, Sophiensäle, Berlin, Sept. 2012
Den entscheidenden Durchbruch brachte Gál der große Erfolg seiner zweiten Oper Die Heilige Ente, einer lyrischen komischen Oper mit chinesischem Schauplatz. Sie wurde im April 1923 unter Georg Szell in Düsseldorf uraufgeführt und erschien als sein op. 15 bei Universal Edition. Sechs weitere Theater übernahmen sie unmittelbar; im Laufe der folgenden zehn Jahre wurde sie mit anhaltendem Erfolg an etwa zwanzig Bühnen gespielt, darunter Breslau, Weimar, Aachen, Chemnitz, Kassel, Königsberg, Prag und Berlin. 1929 erklang sie im Wiener Rundfunk als erste moderne Oper, die der Sender aufführte. Die Tenorhauptrolle sang bei mehreren dieser Aufführungen der bekannte Opernsänger Josef Witt. Noch 1933 stand das Werk auf den Spielplänen deutscher Opernhäuser, als die politischen Verhältnisse seinem Erfolg ein jähes Ende setzten.
Die Heilige Ente war Gáls erste Opernzusammenarbeit mit dem Librettisten Karl Michael von Levetzow. Gál hatte ihn bei seiner Arbeit an der Neuen Wiener Bühne kennengelernt und die Bühnenmusik zu dessen Schauspiel Ruth komponiert. Richard Strauss hatte gesagt – hier in Übersetzung der englischen Wiedergabe: „Hätte ich Hofmannsthal nicht gefunden, so hätte ich gern mit Levetzow gearbeitet.“ Zitiert nach Waldstein, Hans Gál, Wien 1965, S. 40.
Die Heilige Ente
Unveröffentlichte Aufnahme · Vorschau
Die Heilige Ente — Heidelberg recording
Philharmonisches Orchester Heidelberg; Chor und Extrachor des Theaters und Orchesters Heidelberg; Dietger Holm; Virginie Dejos; Ipča Ramanović (Mandarin); Irina Simmes (Li); Winfrid Mikus (Yang); Theresa Immerz (Tänzerin); James Homann (Gaukler); Wilfried Staber (Bonze); João Terleira (Haushofmeister); Jaesung Kim, Lars Conrad, Han Kim (three gods); Sophia Damaris (Nonne)