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Sonate für Klavier

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, Opus 28 (1927)
Tranquillo e semplice, Quasi menuetto, Andante un poco sostenuto, Allegro con spirito




Dauer: 18''
Verlag: Simrock (1927), jetzt Boosey & Hawkes
Erhältlich bei Boosey&Hawkes: als Druckausgabe erhältlich (M221120861)

Bezugs- und Hörmöglichkeiten



Übersetzung der auf der englischen Webseite wiedergegebenen Äußerung:

„Geschrieben 1927. Damals war ich, wie immer und auch heute noch, fasziniert von den unerschöpflichen Unmöglichkeiten des Schreibens für Klavier, aber damals konnte ich meinen Händen mehr zumuten als heute. Übrigens heißt es nicht nur Sonate, es ist wirklich eine, mit konzentrierter, dicht gefügter Struktur; die Form der vier Sätze ist völlig klar. Man kann nicht überhören, dass der dritte ein Variationssatz ist, ebenso wenig, dass das Thema des Rondos aus dem letzten Takt des Variationsthemas wächst. Eine weitere thematische Verbindung findet sich im ersten Takt des ersten Satzes: Die darin enthaltene fallende Quinte B–Es begegnet im Motiv des Scherzos und auch im ersten Takt des Variationsthemas im Andante. Es wird dich amüsieren, wenn ich gestehe, dass mir das erst jetzt beim Blick in die Partitur aufgefallen ist: Wenn man in einem Zug schreibt, erfindet man organisch, ob man will oder nicht.“

Hans Gál, 1962.