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Sonate D-Dur für Violine und Klavier

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(1933)
Allegretto quasi andante, Scherzo, Largo con espressione - Allegro poco sostenuto ma con fuoco




Dauer: '
Verlag: Simrock/Benjamin
Erhältlich bei Boosey&Hawkes: als Druckausgabe erhältlich (EE5318)

Bezugs- und Hörmöglichkeiten



1933 war ein Wendepunkt in Hans Gáls Leben. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten in Mainz im März dieses Jahres beendete Gáls herausragende Stellung und zerstörte seine berufliche Laufbahn. Weil er Jude war, wurde er sofort aus seinem Amt entlassen; Aufführung und Veröffentlichung seiner Werke wurden verboten. Noch im Februar, nur einen Monat zuvor, hatte sein Violinkonzert in Dresden durch Kulenkampf unter der Leitung Fritz Buschs eine überaus erfolgreiche Uraufführung erlebt. Die geplante doppelte Uraufführung seiner vierten Oper Die Beiden Klaas in Hamburg und Dresden – dort ebenfalls unter Fritz Busch – wurde abgesagt. Die Familie Gál kehrte nach Wien zurück; die Violinsonate gehörte zu den ersten dort entstandenen Werken. Es war seine zweite Violinsonate; die erste war 1925 erschienen. Das Werk wurde am 17. Juli 1933 vollendet.

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Allegro quasi andante
scherzo
Largo con espressione
Allegro poco sostenuto