Gál Konzert für Klavier & Orchester (Gál Concerto for Piano & Orchestra)

Mozart: Klavierkonzert Nr.22 K482
Sarah Beth-Briggs (Klavier), Royal Northern Sinfonia & Kenneth Woods (Dirigent)
Avie Records 2016
AV2358
Bezugs- und Hörmöglichkeiten
Hans Gál: Konzert für Klavier & Orchester
Hans Gál, Wolfgang Amadeus Mozart; Sarah Beth Briggs, Royal Northern Sinfonia; Kenneth Woods
Über diese Aufnahme
Diese CD verbindet die Weltersteinspielung von Hans Gáls 1948 entstandenem Konzert für Klavier und Orchester op. 57 mit Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert Nr. 22 Es-Dur, K 482. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs geschrieben, ist Gáls Konzert zugleich groß angelegt und lyrisch: Seine drei Sätze beginnen mit einem sonnigen Allegro, entfalten sich in einem versunkenen Adagio und schließen mit einem spielerischen Allegretto vivace. Die fein gearbeitete Solostimme ist reich an weit gespannten Phrasen und virtuosen Feuerwerken, bewahrt aber stets die für den Komponisten charakteristische Klarheit und Ausgewogenheit. Die englische Pianistin Sarah Beth Briggs verleiht der Ersteinspielung Wärme und souveräne Ruhe, begleitet von der Royal Northern Sinfonia unter Kenneth Woods. Die Verbindung mit Mozarts reich orchestriertem Es-Dur-Konzert zeigt, wie Gáls Wiener Wurzeln und klassische Eleganz auf die Lyrik des zwanzigsten Jahrhunderts treffen.
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Stimmen der Kritik (Übersetzungen)
„Briggs bietet eine wunderbar ausgewogene Interpretation einer Musik, die in ihrer klassischen Ruhe und ihrem Charme vertraut und zugleich fremd wirkt … Kenneth Woods und die Royal Northern Sinfonia begleiten hervorragend; mit ihrem kristallklaren Klang ist dies eine höchst erfreuliche Konzert-CD.“
– Guy Rickards, Gramophone. Diese Passage stammt aus der auf der Produktseite von Avie Records zitierten Gramophone-Rezension (avie-records.com).
Bob Stevenson schrieb bei MusicWeb International, Sarah Beth Briggs und die Royal Northern Sinfonia machten „dem Komponisten alle Ehre“ (Übersetzung), und lobte die ansprechende Interpretation und das lebensechte räumliche Klangbild. Seine vollständige Rezension finden Sie bei MusicWeb International.
Weiterer Hintergrund
Gáls Klavierkonzert gehört zu einer Reihe konzertanter Werke, die nach seiner Emigration aus Österreich entstanden. Anders als viele seiner Zeitgenossen wandte er sich nicht der musikalischen Moderne zu, sondern entwickelte eine persönliche Tonsprache, die klassische Formen, leuchtende Melodik und subtilen Kontrapunkt verbindet. Die Kombination mit Mozarts K 482 verdeutlicht, wie seine im Schatten von Krieg und Exil geschriebene Musik auf die Klarheit des Wien des 18. Jahrhunderts zurückblickt und zugleich einen widerstandsfähigen Optimismus ausstrahlt.















































































