Hans Gal Klavierquartett in A (Hans Gal Piano Quartet in A )

Gottlieb Wallisch (Klavier), Aron Quartett, Franz Liszt Chamber Orchestra Budapest, Hartmut Rohde (Dirigent und Viola)
CPO 2022
cpo 555 276–2
Bezugs- und Hörmöglichkeiten
Hans Gál: Klavierquartett A-Dur; Suite op. 24; Konzertino op. 43; Impromptu
Hans Gál • Gottlieb Wallisch (Klavier); Aron Quartett; Franz Liszt Chamber Orchestra; Hartmut Rohde (Leitung)
Über diese Aufnahme
Diese CD vereint vier Kammermusikwerke aus Hans Gáls produktivsten Jahrzehnten. Das Klavierquartett A-Dur (1926) wurde für den einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein geschrieben und verbindet Klavier für die linke Hand mit Violine, Viola und Violoncello in einer luftigen, lyrischen, impressionistisch angehauchten Musik. Die fünfsätzige Suite für Klavier op. 24 (1922) spielt mit Tanzformen vom Menuett bis zur Sarabande, während das Konzertino für Klavier und Streichorchester op. 43 (1934) ein reizvolles neoklassizistisches Werk in drei Sätzen mit Anklängen an Elgar und englische Pastoralmusik bietet. Ein kurzes Impromptu für Viola und Klavier (1940) bildet eine melancholische Coda. Der Pianist Gottlieb Wallisch musiziert im Quartett und in der Suite mit dem Aron Quartett; im Konzertino spielt er mit dem Franz Liszt Chamber Orchestra unter dem Bratschisten und Dirigenten Hartmut Rohde.
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Stimmen der Kritik (Übersetzungen)
Rob Barnetts Rezension bei MusicWeb International lobt die impressionistische Lyrik des Programms und bezeichnet das Konzertino als „kleinen Charmeur“ (Übersetzung); zugleich betont sie den melodischen Reiz und den zugänglichen Charakter des Quartetts. In einer Rezension vom November 2022 für The Stradbemerkt Tim Homfray den nachdrücklichen, tänzerischen Beginn des Quartetts, hebt die beredte Phrasierung und die geschickte Tempogestaltung der Musiker hervor und lobt den warmen, klaren Aufnahmeklang.
Weiterer Hintergrund
Gáls Klavierquartett war Paul Wittgenstein gewidmet und steht in einer langen Tradition von Konzertwerken für die linke Hand, die für diesen Pianisten komponiert wurden. Die ergänzende Suite, das Konzertino und das Impromptu umfassen nahezu zwei Jahrzehnte der Laufbahn des Komponisten und zeigen seine Begabung für Melodie, Leichtigkeit und unprätentiösen Charme. Diese CPO-Veröffentlichung erschien Ende 2022 und hat seither die Aufmerksamkeit auf einen zu Unrecht vernachlässigten Bereich der Kammermusik des zwanzigsten Jahrhunderts gelenkt.















































































