Gál - Shostakovich

Sarah Beth Briggs Klavier
David Juritz Violine
Kenneth Woods Violoncello
Hans Gál
Klaviertrio in E, op.18
Variationen über eine Wiener Heurigenmelodie, op.9
Dmitri Shostakovich
Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll, op.67
Avie (AV2390) 2018
Bezugs- und Hörmöglichkeiten
Gál – Schostakowitsch
Hans Gál & Dmitri Schostakowitsch • Briggs Piano Trio
Über diese Aufnahme
Dieses ausdrucksstarke Programm verbindet Hans Gáls Klaviertrio E-Dur op. 18 (1914–19) und seine Variationen über eine Wiener Heurigenmelodie op. 9 mit Dmitri Schostakowitschs im Krieg entstandenem Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67. Gáls Trio vereint Wiener Lyrik mit straffem Sonatenhandwerk, während die Variationen eine beliebte Wirtshausmelodie liebevoll würdigen. Schostakowitschs Trio dagegen spiegelt Trauer und Erschütterung des Jahres 1944. Das Briggs Piano Trio – Sarah Beth Briggs (Klavier), David Juritz (Violine) und Kenneth Woods (Violoncello) – trifft sowohl die sonnige Eleganz von Gáls Musik als auch die brennende Intensität von Schostakowitschs Meisterwerk.
Kaufen oder anhören
- Veröffentlichungsseite bei Avie Records (CD)
- Streaming & Download im Internet (verschiedene Plattformen)
Stimmen der Kritik (Übersetzungen)
Eine Rezension auf Classical-music.com lobte diese Zusammenstellung dafür, dass sie die stilistische Kluft zwischen Gáls Vorkriegssprache und Schostakowitschs Ausdruck der Kriegszeit beleuchte. Hervorgehoben wurden die geschmeidige Phrasierung und Überzeugungskraft des Briggs Piano Trio in den Werken beider Komponisten. Den Artikel finden Sie bei classical-music.com. Eine weitere Rezension auf Arcana.fm lobte die Überzeugungskraft des Trios und den weiträumigen Klang und empfahl die CD zum Anhören.
Weiterer Hintergrund
Gáls Trio wurde während des Ersten Weltkriegs vollendet, blieb aber bis lange nach seinem Tod weitgehend unveröffentlicht. Sein sonniger Beginn, der poetische langsame Satz und das spielerische Scherzo geben Einblick in ein verlorenes Wien. Die Heurigenvariationen würdigen das Musikleben der Stadt. Diese Werke Schostakowitschs tragischem Meisterwerk gegenüberzustellen, lädt zum Nachdenken über zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen des 20. Jahrhunderts ein. Die einfallsreiche Programmgestaltung und das verständnisvolle Spiel des Briggs Trio fanden breite Anerkennung.
„Dieses wunderbare Album ist eine weitere wunderschön gespielte Bereicherung des Hans-Gál-Katalogs.“ (Übersetzung) Gramophone Editor’s Choice, 2018.„Mit aller denkbaren Begeisterung empfohlen.“ (Übersetzung) Gramophone















































































