Hans Gál: Musik für Viola, Folge 1 (Hans Gál: Music for Viola, Vol.1)

Musik für Viola, Folge 1
Suite Concertante für Viola und Orchester, op.102a
Divertimento für Violine und Viola, op.90, Nr.3
Trio für Oboe, Violine und Viola, op.94
Sonate für Viola und Klavier, op.101
Hanna Pakkala (Viola), Reijo Tunkkari (Violine), Takuya Takashima (Oboe), Irina Zahharenkova (Klavier)
Ostrobothnian Chamber Orchestra, Sakari Oramo
Toccata Classics 2019
TOCC 0535
Bezugs- und Hörmöglichkeiten
Hans Gál: Musik für Viola, Folge 1 (Music for Viola, Volume 1)
Hans Gál • Hanna Pakkala (Viola); Reijo Tunkkari (Violine); Takuya Takashima (Oboe); Irina Zahharenkova (Klavier); Ostrobothnian Chamber Orchestra; Sakari Oramo (Leitung)
Über diese Aufnahme
Während seiner Exiljahre in Edinburgh schrieb Hans Gál viel für die Viola. Diese erste Folge der Reihe von Toccata Classics versammelt vier seiner schönsten Werke für das Instrument. Das Programm beginnt mit der Suite concertante für Viola und Orchester, einem viersätzigen konzertartigen Werk, dessen luftige Melodien und sanfter Humor seine Entstehung in der Kriegszeit nicht ahnen lassen. Es folgen die lyrische Sonate für Viola und Klavier op. 101, das spielerische Divertimento für Violine und Viola op. 90 Nr. 3und das ausdrucksvolle Trio für Oboe, Violine und Viola op. 94. Die Bratschistin Hanna Pakkala musiziert mit Mitgliedern des Ostrobothnian Chamber Orchestra und der Pianistin Irina Zahharenkova; den Orchesterpart dirigiert Sakari Oramo.
Kaufen oder anhören
Stimmen der Kritik (Übersetzungen)
Gramophones Rezensent Guy Rickards lobte die CD für ihre einfühlsamen Interpretationen und das warm lyrische Spiel. Andere finnische Kritiker bemerkten, wie Pakkalas Ton und Phrasierung Gáls weit gespannten Melodien entsprechen; mehrere Publikationen hoben den liebevollen, geistreichen Charakter der Suite und des Divertimentos hervor.
Weiterer Hintergrund
Die in den 1940er- und 1960er-Jahren entstandenen Werke zeigen, dass Gál auch nach der Emigration klassische Formen und melodische Wärme bevorzugte. Die Suite concertante wirkt im Grunde wie ein Konzert und wird hier vom Ostrobothnian Chamber Orchestra unter Sakari Oramo gespielt. Die Kammermusikstücke verraten die Freude des Komponisten an dialogischem Kontrapunkt und reizvollen Tanzrhythmen.















































































