Chronologie

1890, 5. Aug. Hans Gál wird in Brunn am Gebirge bei Wien geboren.
1908, Juli Schließt seine Schulbildung ab.
1909, Apr. Erwirbt das Musiklehrerdiplom.
1909-12 Unterrichtet Harmonielehre und Klavier am Neuen Wiener Konservatorium.
1909-11 Studiert bei Eusebius Mandyczewski und Guido Adler.
1913 Schließt seine Dissertation über den Stil des jungen Beethoven ab.
1915 Erhält den Staatspreis für Komposition.
1915, 21. Juni Wird zum österreichischen Heer eingezogen.
1916, 21. Aug. Wird nach Belgrad versetzt.
1917, 1. Jan. Wird nach Wien zurückversetzt.
1917, 16. Juni Wird in die Karpaten an die russische Front versetzt.
1918, August Wird nach Italien versetzt.
1918, 30. Nov. Wird aus dem Militärdienst entlassen.
1919 Erhält den Rothschild-Preis.
1919 Wird zum Lektor an der Universität ernannt.
1919, 2. Nov. Uraufführung von „Der Arzt der Sobeide“ in Breslau.
1920 Erhält eine hauptamtliche Stelle an der Universität.
1922, 6. Apr. Heiratet in Wien Hanna Schick (geb. am 18. März 1902 in Prag).
1923, Apr. Uraufführung von „Die Heilige Ente“ in Düsseldorf.
1923, 19. Jan. Geburt des Sohnes Franz.
1924 Geburt des Sohnes Peter.
1924

Exklusivvertrag mit dem Verlag Simrock.

1926, 24. Apr. Uraufführung von „Das Lied der Nacht“ in Breslau.
1926 Erhält den Kunstpreis der Stadt Wien.
1926-27 Veröffentlicht gemeinsam mit Mandyczewski die Brahms-Gesamtausgabe.
1927 Gründet die Wiener Madrigalvereinigung.
1928 Erhält den Columbia-Schubert-Preis.
1929 Tod Mandyczewskis.
1929, 3. Dez. Tritt die Stelle als Direktor des Mainzer Konservatoriums an.
1933, 30. Jan. Hitler wird deutscher Reichskanzler.
1933, Feb. Die Nationalsozialisten übernehmen in Deutschland die Macht.
1933, 29. März Gál wird von seinem Amt suspendiert.
1933, 7. Apr. Verabschiedung der sogenannten Ariergesetze in Deutschland.
1933, Apr. Die Familie Gál zieht in den Schwarzwald.
1933, Sept. Die Familie Gál kehrt nach Wien zurück.
1938, 12. März Deutsche Truppen überschreiten die österreichische Grenze: Der „Anschluss“ beginnt.
1938, 13. März Österreich wird Teil des Deutschen Reiches.
1938, März Die Familie Gál emigriert nach England.
1938 Tovey holt Gál nach Edinburgh, um die Reid-Musikbibliothek zu katalogisieren.
1938 Tovey erleidet einen Schlaganfall; Gál kehrt nach London zurück.
1939 Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.
1940, Mai Wird in Huyton bei Liverpool und auf der Isle of Man interniert.
1940, Sept. Wird entlassen und kehrt nach Edinburgh zurück.
1942, 4. März Tod von Gáls Mutter in Weimar.
1942, April Gáls Schwester Edith und seine Tante Jenny nehmen sich in Weimar das Leben.
1942 Tod des Sohnes Peter.
1944, Jan. Geburt der Tochter Eva.
1945 Wird als Lecturer an die Universität Edinburgh berufen.
1947 Gründung des Edinburgh Festival.
1948 Ehrendoktorwürde der Universität Edinburgh.
1948 Uraufführung der Kantate „De Profundis“ in Wiesbaden.
1956 Scheidet wegen Erreichens der Altersgrenze aus seiner Dozentur an der Universität Edinburgh aus; wird in Teilzeit wieder eingestellt.
1964 Wird mit dem britischen „Order of the British Empire“ ausgezeichnet.
1967, 7. Juni Tod des Sohnes Franz.
1973, 12. Juni Geburt des Enkels Simon.
1977, 28. Mai Geburt der Enkelin Tanya.
1977 Ehrendoktorwürde der Universität Mainz.
1981 Erhält die österreichische Auszeichnung „Literis et Artibus“.
1987, 3. Okt. Stirbt im Alter von 97 Jahren in Edinburgh.
1988, März Erste Wiener Aufführung von „De Profundis“.
1989, 22. Dez. Hanna Gál stirbt in Edinburgh.
1990, Mai Uraufführung von „Die Beiden Klaas“ („Rich Claus, Poor Claus“) in York, England.